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05/02/2019

Ich bin zu wenig tough – was kann ich tun?

In meinem heutigen Blog geht es um ein Thema, das mir in der Arbeit mit Führungskräften oft begegnet: »Ich bin zu wenig tough. Wie erhöhe ich meine Durchschlagskraft oder wie kann ich als Führungskraft mehr überzeugen?« Ein wunderbares Thema, wenn man bedenkt, dass Führung bzw. Leadership ja etwas bewegen möchte. Andere inspirieren möchte, dass sie etwas bewegen. Wenn Sie das Gefühl haben, dass sich in Ihrer Führungswirksamkeit auf Ihre Mitarbeitenden etwas verändern müsste, sollten Sie hier weiterlesen.

Führungserfolg kann man unter anderem darin erkennen, wie gut es gelingt, andere Menschen mit positiv besetzten Visionen zu inspirieren. Begeisterung auszulösen! Sie sollen etwas bewegen, etwas erreichen wollen. Und das funktioniert nur über die Beziehung zwischen Ihnen als Führungskraft und Ihren Mitarbeitenden. Dieser muss das Thema Sinnerfüllung innewohnen, denn Sinnhaftigkeit ist ein wichtiges Merkmal von Führung. Einen Link zu meinem Artikel mit dem Titel »Macht.Führung.Sinn« finden Sie am Ende dieses Blogs. Also: Wo soll’s hingehen in der Führung?

Wissen, was man will
Führung ist fokussiert, absichtsvoll, zielorientiert, sinngebend, potenziell mächtig. Durch Orientierung können Menschen inspiriert werden. Was braucht man als Führungskraft nun mehr von alldem, wenn man das Gefühl hat, zu wenig tough zu sein? »Know what you want.« Als Leader muss man prinzipiell erst einmal wissen, was man will. Wohin die Reise geht. Dieser Nordstern muss natürlich auch klar kommuniziert werden – durch überzeugtes Führungsverhalten und somit auch in der Wirkung auf andere.

Tun
Daran führt kein Weg vorbei: Just do it. Tun Sie es dann auch. Sie müssen selber als Rollenmodell handeln und das vorleben. Zeigen, wie Sie als Führungskraft einen positiven Unterschied machen können. Das hat enorme Wirkung! Zeigen Sie Ihren Mitarbeitenden auch die Konsequenz auf, was passiert, wenn Erwartungen nicht erfüllt werden. Dann sind Sie tough. Dann haben Sie die Führungskraft der Macht genutzt. Doch nutzen Sie diese Durchschlagskraft nur als »Enabler«. Zur Entwicklung und zur Förderung, als Unterstützung für einen optimalen Leistungsbeitrag.

Wenn Sie bei den Mitarbeitenden den Fokus auf positive Emotionen, Kreativität oder auch die Bereitschaft zum Wandel steigern können, dann haben Sie sie erfolgreich motiviert. Solange Sie diese drei »Bälle« – Führung, Macht und Sinn – in der Luft halten, überzeugen Sie, können sich durchsetzen und inspirieren. Je nach Intention.

Wenn Sie als Führungskraft das gemeinsame Erforschen der gewünschten Zukunft zusammen mit den Mitarbeitenden gestalten können, um klarer zu sehen und so effizienter und effektiver den Weg zu funktionierenden Lösungen zu finden, dann machen Sie etwas richtig. Und dann müssen Sie auch nicht zwingend tough sein.

Wo haben Sie Unklarheiten?
Gehen Sie einmal in sich und klären Sie, wo Sie eventuell Unwissenheit hinsichtlich Ihrer Zielsetzung oder Visionen haben. Und wie sieht die dahinter liegende Strategie aus? Ich stehe Ihnen dafür gerne zur Seite.

Natürlich habe ich in diesem Blog lediglich an der Oberfläche dessen gekratzt, was eigentlich hinter diesem Thema steckt. Das interessiert Sie? Lesen Sie hier meinen Artikel »Macht.Führung.Sinn« und tauchen Sie gerne tiefer ein. Für weitere nützliche Insights als Newsletter in Ihrem Postfach, klicken Sie einfach hier.

 

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