Detail
02/04/2019

So gehen Sie effektiv mit emotionalen Stilen vor

Der emotionale Stil eines Menschen ist so individuell wie sein Fingerabdruck. Ein emotionales Profil zeigt die ganz persönliche Art und Weise, wie die Reaktion auf interne wie externe Reize ist. Die Individualität zeigt sich darin, wie oft sich bestimmte Emotionen zeigen. Wer als Leader viel mit Menschen in Kontakt ist, sollte Emotionen seines Gegenübers idealerweise richtig deuten können. Lässt es sich erlernen, für eigene Emotionen und die anderer sensibler zu werden?

Wie ein »neurologischer Blueprint« sind individuelle emotionale Stile in unserem Hirn verankert. Damit sind die zwar weithin stabil, doch können sie sich mit den Jahren und damit mit der persönlichen Weiterentwicklung verändern. Es gibt sechs Bereiche, die dafür betrachtet werden:

Resilienz
Wie lange dauert es, bis wir uns von belastenden Erlebnissen erholen?

Grundeinstellung
Wie leicht fällt es uns, schwierige Situationen »mit links« zu bewältigen, um positive Emotionen zu erhalten?

Soziale Intuition
Wie gut empfangen wir die sozialen Signale unserer Mitmenschen?

Selbstwahrnehmung
Wie genau nehmen wir unsere eigenen körperlichen Empfindungen wahr in denen sich emotionale Befindlichkeit äussert?

Kontextsensibilität
Wie gut gelingt es uns, emotionale Reaktionen an den aktuellen Zusammenhang anzupassen?

Aufmerksamkeit
Wie gut und genau können wir uns auf etwas fokussieren und erkennen, was wichtig ist?

Interessant sind die Erkenntnisse der Hirnforschung: Unser Gehirn kann sich hinsichtlich Struktur und Funktion bis ins hohe Alter neu organisieren. Dafür sind nicht nur Erfahrungen äusserer Reize verantwortlich, sondern auch der Lauf unserer Gedanken. Mentale Übungen wie beispielsweise Meditation oder Achtsamkeitstraining sorgen dafür, dass das in der Praxis gelingt.

Fazit
Unser Gehirn lässt sich also sehr wohl so beeinflussen, dass wir für zwischenmenschliche Signale genauso wie für unsere eigenen Emotionen sensibler werden. Auf diese Weise können wir auch zu einer insgesamt positiveren Grundeinstellung gelangen, was wiederum einen massgeblichen Einfluss hat auf unser Wohlbefinden, unsere Lebensqualität und unser Ansehen als Leader.

Denken Sie daran in Ihrer Führung: Lead Yourself. Nur Sie selbst können sich verändern. Sie können andere nicht delegieren, sich zu verändern!

Das Thema interessiert Sie? Sie möchten gerne auf dem Laufenden bleiben? Dann klicken Sie einfach hier.

Back