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09.08.2018

So steigert Neuroleadership das Ansehen bei Führungskräften

Heute mussten Sie wie immer ständig neue Entscheidungen treffen. Die Umsatzzahlen setzen Sie unter Druck, neue Wege zu »denken« und Lösungen zu finden. Ausserdem erreichte eine unangenehme Nachricht Ihren Schreibtisch und Sie mussten sofort reagieren. Und bei allem, was Sie tun, haben Sie im Hinterkopf: Ich muss mein Ansehen steigern. Meine Fürhungswirksamkeit erhöhen. Schließlich haben Sie Ihren Mitarbeitenden gegenüber eine Vorbildfunktion. Kennen Sie das auch?

Permanent sind Sie gefordert, die Übersicht zu behalten, in Lösungen zu denken und bei ständig steigendem Anspruch auch noch einen klaren Kopf zu bewahren. Wäre es nicht praktisch, die eigene Leistungsfähigkeit zu verbessern? Und die der Mitarbeitenden gleich dazu? Lassen Sie es nicht beim Wunschdenken. Die Neurowissenschaft sagt: es geht.

Neuroleadership, in Relation von neurowissenschaftlichen Erkenntnissen sowie von Leadership und Managementtheorien, definiert Mitarbeiterführung als Erfüllung von Grundbedürfnissen aus organisationalen und personalwirtschaftlichen Sicht. Grundlage bildet die Konsistenztheorie von Klaus Grawe mit den vier neurowissenschaftlich fundierten Grundbedürfnissen nach Bindung, Orientierung und Kontrolle, Selbstwerterhöhung (Ansehen) und -schutz sowie Lustgewinn und Unlustvermeidung. Diese holistischen Erkenntnisse fliessen in die Entwicklungsprogramme von Führungspersönlichkeiten und nachhaltigen Führungskulturen – im Executive Coaching sowie im Change Leadership.

Unser Gehirn ist eine einzigartige Kommandozentrale. Es ist ein fantastisches komplexes Wunderwerk mit Milliarden Nervenzellen, die über jede Handlung entscheiden, Ideen bewerten und Emotionen auslösen. Im Grunde genommen müsste man sagen: Nicht wir haben die Führungsrolle inne, sondern unser Gehirn. Wer sein Gehirn besser versteht und sich dessen Prinzipien stärker bewusst ist, kann seine Führungsqualität sogar direkt beeinflussen.

Das Gehirn zum eigenen Vorteil nutzen

Die Neurowissenschaft ist der Ansicht, dass wir unser Gehirn zum eigenen Vorteil nutzen können, wenn wir uns nur damit vertraut machen. Dazu erforscht die Wissenschaft weiter die Arbeitsweisen des menschlichen Gehirns, extrahiert Konsequenzen für die Praxis und zeigt neue Wege auf, wie Führungskräfte in der Praxis Führung einfacher und optimal gestalten (führen) können.

Die Ergebnisse dieser Forschungen erfordern natürlich auch ein Umdenken in den Chefetagen. Auch die Unternehmenskultur wird davon beeinflusst. Letztendlich geht es in der Neurowissenschaft nicht um Zahlen, sondern um den Umgang mit Emotionen, Stress, Motivation, Angst und Kreativität. Und das Ganze im Kontext der Gestaltung zwischenmenschlicher Beziehungen – im Leadership, im Team und mit Kunden.

So funktioniert Neuroleadership

Das Gehirn kann seine unterschiedlichen Bereiche perfekt miteinander vernetzen und damit alle Fähigkeiten optimal nutzen. Zufriedenheit, Angst oder auch Glück beeinflussen die Leistung unseres Gehirns. Doch was steckt dahinter? Mithilfe der Neurowissenschaft können wir Faktoren erkennen, wie wir unsere Reaktionen aktiv beeinflussen. Auf diese Weise können wir unsere eigene Performance – wie auch die unserer Mitarbeiter – bewusst steuern. Energie und Fokus bewusst lenken.

Sprechen Sie mich gerne an, wie Sie sich diesem einzigartigen Organ, Ihrem Gehirn, annähern – Wie sie sich selber erkennen, vertrauen und verstehen. Mithilfe der Erkenntnisse der Motive, wird es Ihnen gelingen, Ihr Wohlbefinden im Arbeitsumfeld sowie Ansehen und Wirkung zu steigern.

 

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